
Eine besondere Gabe - Kontakt zu Verstorbenen
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21. Dezember 2025
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​Es hat eine Weile gedauert, bis ich diese Fähigkeit zulassen und - vor allem - öffentlich kundtun konnte.
Jetzt bin ich soweit. Die Wintersonnwende ist auch für mich eine persönliche Wende, weil ich meine Fähigkeit anerkenne und ins Licht bringe.
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Bereits vor Jahren auf einem Seminar übten wir Jenseitskontakt und ich konnte es sofort. Es war ganz leicht, aber ich verfolgte es nicht weiter. Jahre später, dann als Trauerrednerin, kam dieses Thema wieder um die Ecke. Es begann ganz zart. Ich fing an, Verstorbene in den jeweiligen Raum einzuladen. Ich fragte sie, ob sie noch etwas brauchen, ob sie eine Botschaft für mich hätten und so weiter. In dem Maße, wie ich mich öffnen konnte, wurde das Feld auch größer. Inzwischen habe ich etliche Erfahrungen gemacht und manche waren richtig groß. Ich durfte den großen Frieden einer depressiven Verstorbenen spüren, die Erlösung eines schwerkranken Mannes, habe von einem Schwur erfahren und durfte auch einen Fluch auflösen, der auf einer Person lag. Ich habe begonnen, mich den Angehörigen zu öffnen und ihnen diese Botschaften mitzuteilen. Das hat zu erstaunlichen Ergebnissen geführt. Ich hörte auf einmal Sätze wie "Jetzt macht endlich alles Sinn. Auf dieses Puzzleteil habe ich lange gewartet" oder "Ich wusste es. Ich wusste es. Danke, Petra, dass du es nun bestätigst. Es ist eine Erlösung."
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Vor der Feier für einen Suizidenten habe ich seine Täler durchlebt und erfuhr, wie es in ihm aussah. Das war für mich sehr eindrücklich. Ich habe im Traum auch eine Wachkoma-Situation nacherlebt. Ein Verstorbener meldete sich längere Zeit nach der Feier bei mir und überbrachte eine Aufgabe für einen seiner Nachkommen. Einmal gingen wir bei Sturm von der Kirche zum Grab und ich fragte den Wind, ob er nicht eine Pause machen könne. Da hörte ich die Stimme der Verstorbenen, die rief: "Warum? So macht es doch viel mehr Spaß!" Ich hätte fast laut losgelacht, denn es passte gut zu ihr. Am Ende traute ich mich, es der angehörigen Tochter zu erzählen. Ihre Antwort war: "Oh ja, genau so war sie. Vermutlich hätte sie am liebsten einen richtigen Sturm bestellt".
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Und sehr, sehr oft spüre ich während der Feier eine große Glückseligkeit einer Energie, die sich im Raum aufhält. Ich höre innerlich immer wieder dieses "Es ist so schön hier. Und so anders. Alles ist licht und leicht. Wenn sie es nur wüssten, wären sie so glücklich wie ich jetzt." Beim Abschied am Grab schaue ich der Witwe dann tief in die Augen und sage ihr "Es geht ihm gut".
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Nicht immer kommen Botschaften oder Gefühle zu mir. Manchmal spüre ich Widerstand oder einfach nichts. Und das ist völlig in Ordnung. Dann ist entweder die verstorbene Person nicht bereit oder vielleicht auch die Angehörigen nicht. Jede Situation ist so individuell wie die Menschen, die gingen und wie die, die bleiben.
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So ist jede noch so weltliche Feier eben auch irgendwie spirituell. SPIRIT. GEIST. Da sind diese Dinge zwischen Himmel und Erde, die großen Mysterien, das große Unergründliche. Und je mehr ich erlebe und weiß, desto mehr weiß ich, dass ich im Grunde nichts weiß. Vom Großen Ganzen. Zugleich bin ich sehr dankbar, dass ich all dies erleben und weitergeben darf. So bekommen die Verstorbenen in meinen Feiern auch auf diese besondere Weise ihren ganz persönlichen Raum.
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Sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie hierzu eine Frage haben. ​
